Securiton stellt fest, dass immer mehr Unternehmen, Behörden und Privatleute auf Videoüberwachung setzen, um ihre Räume und Areale abzusichern. Dieser Trend kommt nicht von ungefähr: Das Überwachen mit CCTV ist eine der effizientesten Methoden, um sich vor Gefahren wie beispielsweise Überfällen, Einbrüchen und Vandalismus zu schützen. 130 Teilnehmer konnten sich am Symposium über die neusten Entwicklungen im Bereich der Videoüberwachung informieren.
Thomas Alder, Fachstellenleiter CCTV bei Securiton, präsentierte den neusten Release 3.0 des IPS-VideoManager. Neu sind die Bildanalyse-Module «Privacy Protector» zur Verpixelung von Gesichtern, das «Dome-Tracking» zur Verfolgung von Objekten und das «Outdoor CIP»-Modul zur Überwachung von spezifischen Gefahrenzonen. Weitere Neuheiten sind das Multi-Site-Management für die Fernüberwachung und die 3D Videotechnologie mit echten 3D Maps.
Im Anschluss präsentierten Siegfried Wagner, Regionaldirektor Securitas Olten, und Georg Schweizer, Area Sales Director Securiton, anhand einer konkreten Anwendung ein weiteres Beispiel der erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Unternehmen. Das neue mobile Videoüberwachungssystem SecuriEye-M2 von Securiton eignet sich vor allem für kurz- und mittelfristige Einsätze wie z.B Baustellenüberwachung, Bewachung öffentlich-zugänglicher Zonen, Events u.v.m. Überall dort wo fixe Kamera-Installationen nicht möglich oder sinnvoll sind kann SecuriEye-M2 temporär eingesetzt und Bewachungspersonal entlastet werden.
Albert Unterberger, Director Video Analytics bei Securiton GmbH, ging in seinem Referat auf die zukünftigen Technologien der Videoüberwachung ein. Dazu gehören die auf Wärmestrahlung basierenden Thermalkameras und die3D Stereo Videoanalyse, welche eine echte 3D Objekterkennung ermöglicht. Revolutionär ist die Real-3D-Videoanalyse mit «Time of Flight»- Technik. Diese Kamera mit echter Tiefenmessung vermisst die Koordinaten jedes Pixels und ist ideal für Innenanwendungen z.B. in Museen, weil sie eine völlig unsichtbare Überwachung ermöglicht.
Drohnen auch im zivilen Einsatz
Kommandant Othmar Flückiger, Oberst i Gst, hielt das letzte Referat zum Einsatz von Aufklärungsdrohnen bei der Schweizer Luftwaffe. Die militärischen Aufträge sind die zeitverzugslose Nachrichtenbeschaffung bei Tag und Nacht und die optische Verifikation von Informationen aus anderen Nachrichtenquellen. Oft werden Drohnen auch zugunsten ziviler Behörden eingesetzt, etwa für das Grenzwachtkorps zur Überwachung der Landesgrenze, für die Polizei im Konferenzschutz, für die Feuerwehr nach Wald- und Flurbränden sowie für kantonale Krisenstäbe nach Naturkatastrophen.
