Gelöste Stimmung bei Schweizer CFOs: Finanzdirektoren mit mehr
als
15 Jahren Berufserfahrung können sich dieses Jahr über
Gehaltserhöhungen von durchschnittlich 12,5 Prozent
freuen.
Damit sind die Schweizer CFOs international eine singuläre Erscheinung: Weltweit stehen zurzeit Nullrunden auf den Tagesordnungen der Unternehmen, einige Fachkräfte müssen sogar Einbussen bei den Löhnen in Kauf nehmen.
Arbeiten die Finanzmanager bereits 10-15 Jahre in ihrer Position, bekommen sie immerhin noch drei Prozent mehr Lohn überwiesen. Allerdings: Die Finanzvorstände mit weniger Berufserfahrung müssen Gehaltseinbussen in Höhe von sieben Prozent hinnehmen.
Gehalt im Sinkflug
Auch in der Schweiz nehmen derzeit viele
Finanzspezialisten kleinere Gehaltsschecks entgegen. Im Vergleich
zum Vorjahr sanken die Löhne im Finanz- und Rechnungswesen - und
zwar unabhängig von der Position und der Berufserfahrung. So haben
etwa Buchhalter je nach Anzahl der Berufsjahre ein zwischen sechs
und neun Prozent geringeres Einkommen als 2009 und auch Controller
müssen mit fünf bis zehn Prozent weniger Gehalt auskommen.
"Aufgrund der Nachwehen der Wirtschafskrise haben Unternehmen weltweit die Gehälter eingefroren", erläutert Sven Hennige, Managing Director Central Europe bei Robert Half International. " Allerdings fallen die aktuellen Konjunkturprognosen überraschend positiv aus. Mittelfristig sollten sich die erwarteten Umsatzsteigerungen auch auf den Gehaltsabrechnungen wieder finden. Ansonsten leiden sicherlich Motivation und Loyalität der Mitarbeiter - insbesondere bei gleichzeitig steigenden Löhnen für die CFOs."
Der Gehaltsspiegel umfasst Gehaltsspannen und Aufgabenbeschreibungen für 16 Schlüsselpositionen. Eine Zusammenfassung ist nachfolgend im pdf-Dokument einsehbar.
