Die Umwelt Arena, das Kompetenzzentrum für Ökologie in Spreitenbach (AG), ist ein innovatives Projekt von Walter Schmid, dem Erfinder des Kompogas-Verfahrens. Auf ihrem Dach sorgt eine Photovoltaikanlage für elektrischen Strom. Die Umweltorganiation Greenpeace hat sich hierzulande auch in der Jugendarbeit einen Namen gemacht; bekannt geworden sind vor allem die «Jugendsolar-Projekte». Unter der Regie von Greenpeace haben Lernende bereits 180 kleinere und grössere Solardächer in der Schweiz realisieren können.
Das Solardach in Spreitenbach ist die grösste in ein Gebäude integrierte Photovoltaikanlage der Schweiz. Nicht alltäglich ist auch die Kooperation dieser Grössenordnung zwischen einem Stromkonzern und der Umweltorganisation Greenpeace. 120 Lernenden aus technischen und kaufmännischen Bereichen des Axpo Konzerns waren in fünf Camps organisiert, die in kleinen Equipen zwischen dem 3. und 30. Juli sowie zwischen dem 25. September und 22. Oktober unter kundiger Anleitung von Fachleuten die Solarpanels installierten. Neben der eigentlichen Handwerksarbeit sind für die Jugendlichen auch das gemeinsame Erlebnis und die aktive Auseinandersetzung mit Energiethemen wichtig. Die Ingenieurfirma "BE Netz" leitete die Jugendlichen an, die Solaranlage auf der Umweltarena zu installieren.
Umweltpionier und Bauunternehmer
Walter Schmid ist auch Bauunternehmer und Gründer der W. Schmid
& Partner und machte sich unter anderem auch einen Namen als
Pionier beim Einbau von Sonnenkollektoren, Holzschnitzelheizungen
und Wärmepumpen. Die Umwelt-Arena in unmittelbarer Nachbarschaft
des Shopping-Centers ist sein jüngstes Projekt. Der energetisch
konsequent optimierte Bau soll nach Plan im Sommer
2012 eröffnet werden. Bundesrätin Doris
Leuthard hat ihre Teilnahme bereits angekündigt. Die Arena
wird als Begegnungs-Plattform für wirtschaftliches und ökologisches
Energiemanagement allen offen stehen, die nach neuen und
nachhaltigen Lösungen suchen. Mit der 5300 m2
umfassenden Photovoltaikanlage kann wesentlich mehr elektrischen
Strom produziert werden als das Gebäude selbst braucht.
