Montag, 4. September 2017 | 06:32

Fernuniversität Schweiz und Fernfachhochschule Schweiz anerkennen neu Ausbildungen der Höheren Kaderausbildung der Armee

Die Universitären Fernstudien Schweiz (FernUni Schweiz), die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) und Vertreter der Armee haben eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.

Anerkennung der militärischen Führungsausbildung (Foto: Pexels)
Anerkennung der militärischen Führungsausbildung (Foto: Pexels)

Diese ermöglicht es Absolventen der Offiziersschulen und der Höheren Kaderausbildung der Armee (HKA), ihre militärische Führungsausbildung bei einem Studiengang an der FernUni Schweiz oder der FFHS anrechnen zu lassen. Die Vereinbarungen treten per Herbstsemester 2017 in Kraft.

 

Dank der Kooperation können sich militärische Kaderleute, die einen Studiengang an der FernUni Schweiz oder der FFHS besuchen wollen, ihre militärische Grund- und Weiterausbildung neu teilweise anrechnen lassen. Absolventen der Offiziersschulen bzw. HKA profitieren dadurch von zeitlichen und finanziellen Einsparungen beim Abschluss ausgewählter Studiengänge. Vergleichbare Kooperationen zwischen der HKA und anderen Schweizer Bildungspartnern gibt es seit 2007. Die Zusammenarbeit ist Teil der flankierenden Massnahmen der Armee zur Kadergewinnung und hat sich bisher für alle Akteure bewährt.

 

Anerkennung der militärischen Führungsausbildung 

«Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages können sich Studierende verschiedener Studiengänge an der FernUni Schweiz und der FFHS nun einzelne Teile ihrer militärischen Führungsausbildung anrechnen lassen. Darüber hinaus streben wir im Vertrag den Austausch im Bereich E- bzw. Distance-Learning mit der Höheren Kaderausbildung der Armee an», erklärt der Rektor der FFHS, Michael Zurwerra.

 

Sowohl die FernUni Schweiz als auch die FFHS haben die Anrechenbarkeit der militärischen Führungsausbildung gründlich geprüft. «Im vergangenen Jahr haben wir sichergestellt, dass die Ausbildungen der Schweizer Armee den Qualitätskriterien der European Foundation for Quality Management und jenen der beiden Bildungspartner entsprechen», erklärt Prof. Dr. Marc Bors, Rektor der FernUni Schweiz, das Prozedere. «Jetzt sind wir bereit und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der HKA».

 

ECTS für Militärausbildung

Neu anerkennt die FernUni Schweiz die Kaderausbildung ab Offizier mit bis zu 10 ECTS bei einem BSc in Economics (de) oder einem BSc en Economie et Management (fr). Ausserdem honoriert Sie die Kaderausbildung ab Offizier bei Beginn eines BSc in Historical Sciences (de/fr) mit bis zu 5 ECTS.

 

An der FFHS werden bis zu 5 ECTS für den BSc Betriebsökonomie und den BSc Wirtschaftsingenieurwesen, sowie bis zu 10 ECTS für die Weiterbildungen Executive MBA, CAS Leadership, MAS Business Law und CAS Employment Law & Leadership für Absolventen der HKA angerechnet. 1 ECTS entspricht rund 30 Stunden Aufwand fürs Studium.


Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport



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