Donnerstag, 17. Mai 2018 | 09:51

Die Schweiz gewinnt an «Familienfreundlichkeit»

Die Unternehmen in der Schweiz sind familienfreundlicher geworden.

Die Familienfreundlichkeit von Unternehmen gewinnt zusehends an Bedeutung. Pro Familia Schweiz, der Dachverband der Familienorganisationen in der Schweiz, hat deshalb – zusam­men mit dem Meinungsforschungsinstitut TransferPlus – das zweite Mal in Folge eine reprä­sentative Online-Befragung zur Familienfreundlichkeit in Unternehmen durchgeführt.
Die Familienfreundlichkeit von Unternehmen gewinnt zusehends an Bedeutung. Pro Familia Schweiz, der Dachverband der Familienorganisationen in der Schweiz, hat deshalb – zusam­men mit dem Meinungsforschungsinstitut TransferPlus – das zweite Mal in Folge eine reprä­sentative Online-Befragung zur Familienfreundlichkeit in Unternehmen durchgeführt.

Dies zeigt die ak­tuelle Repräsentativbefragung «Family Score», die von Pro Familia Schweiz, dem Dach­verband der Familienorganisationen in der Schweiz, zusammen mit dem Meinungs­forschungsinstitut TransferPlus durchgeführt wurde. Gegenüber dem Vorjahr stufen die Schweizer ihre Arbeitgeber als klar familienfreundlicher ein - insbesondere das Ange­bot an «Aufstiegsmöglichkeiten für Teilzeitmitarbeitende», «Vergünstigungen für Fami­lienangehörige» und «Home-Office» hat zugenommen.

 

Die Familienfreundlichkeit von Unternehmen gewinnt zusehends an Bedeutung. Pro Familia Schweiz, der Dachverband der Familienorganisationen in der Schweiz, hat deshalb - zusam­men mit dem Meinungsforschungsinstitut TransferPlus - das zweite Mal in Folge eine reprä­sentative Online-Befragung zur Familienfreundlichkeit in Unternehmen durchgeführt. Befragt wurden vom 16. bis 27. März 2018 rund 700 erwerbstätige Personen in der Schweiz.

 

Das Wichtigste in Kürze:

·       Der Family Score (ein Indikator für die Familienfreundlichkeit) fällt fürs 2018 mit 62 von 100 möglichen Punkten signifikant besser aus als gegenüber dem Vorjahr (+5 Pkt.).

 

·      Das Angebot an familienfreundlichen Massnahmen stieg im Vergleich zum Vorjahr. Die grössten Zuwächse zeigen sich bezüglich den «Aufstiegsmöglichkeiten für Teilzeitmitar­beitende», «Vergünstigungen für Familienangehörige» und «Home-Office-Möglichkeiten».

 

·      Es fand nicht nur eine Steigerung des Angebots statt, sondern das Angebot wurde gezielt dort gesteigert, wo es prioritär gewünscht wird.

 

·      Die wichtigsten, ungedeckten Bedürfnisse bzw. Wünsche der Arbeitnehmenden sind deck­ungsgleich mit den Angeboten, welche diese Jahr am stärksten zunahmen (siehe Punkt 2). Es ist somit als Aufforderung an die Arbeitgeber zu verstehen, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Fokussiert man auf Familien mit Kleinkindern, so zeigt sich ein sehr hoher Anteil ungedeckten Bedarfs bei den von den Unternehmen vermittel­ten Kitaplätzen und beim Vaterschaftsurlaub.

 

·      Insgesamt ist gegenüber dem Vorjahr ein Bedarfsrückgang zu verzeichnen. Was die kon­kreten Gründe dafür sind, lässt sich durch die erhobenen Daten nicht abschliessend bean­tworten. Ein möglicher Erklärungsansatz könnte sein, dass die Arbeitnehmenden gelernt haben, dass sich gewisse im Diskurs befindende Massnahmen nicht einfach so umsetzen lassen oder eventuell nicht notwendig sind, da die Balance von Familie und Beruf durch andere Massnahmen bereits zufriedenstellend erreicht wurde und daher diesen Be­darf gar nicht mehr einfordern oder erwarten.

 

·      Die Resultate der aktuellen Repräsentativbefragung zeigen eine positive Tendenz auf. Nichtsdestotrotz gibt es noch viele Unternehmen und Verwaltungen mit Verbesserungs­potential in Bezug auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der durchschnittlich er­reichte Score gilt als «zufriedenstellend». Pro Familia Schweiz wird die Familienfreund­lichkeit weiterhin fördern und - wo nötig - verbessern.


Pro Familia Schweiz



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