Mittwoch, 14. Februar 2018 | 11:31

Der Arbeitsmarkt existiert nicht mehr!

Stellen Sie sich vor, der Arbeitsmarkt existiert nicht mehr! Wie sichern Sie als KMU Ihre personellen Ressourcen?

Existiert der offene Arbeitsmarkt – zumindest für Fachkräfte – bald praktisch nicht mehr, setzen wir auf einen überlebenswichtigen Fokus: das Potenzial der bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so lange wie möglich fördern und ausschöpfen.
Existiert der offene Arbeitsmarkt – zumindest für Fachkräfte – bald praktisch nicht mehr, setzen wir auf einen überlebenswichtigen Fokus: das Potenzial der bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so lange wie möglich fördern und ausschöpfen.

Die «Baby-Boomer»-Generation geht in Rente. Die Folgen: Immer weniger Menschen in der «vie active» sind aktiv im Arbeitsmarkt. Das Humankapital schrumpft in den nächsten Jahren empfindlich. Aus dem Arbeitgebermarkt wird ein Arbeitnehmermarkt.
Unserer Wirtschaft steht eine Art «Generationen-Tsunami» bevor: die Pensionierungswelle der «Baby-Boomer» kann durch die jungen Generationen nicht aufgefangen werden.

 

Der Arbeitsmarkt unterliegt ebenfalls der Dynamik von Angebot (Arbeitnehmer) und Nachfrage (zu besetzende Arbeitsstellen). Die nebenstehende Grafik beweist, dass das Angebot in beunruhigendem Tempo schrumpft. Die Kräfte auf dieser empfindlichen Waage verschieben sich zusehends: aus dem Arbeitgebermarkt wird ein Arbeitnehmermarkt.

 

Das unter dem Begriff «Fachkräftemangel» bekannte Sorgen-Thema beschäftigt schon heute viele Arbeitgeber, insbesondere KMU-Firmen. Wenn dieser Mangel bis heute erst für gewisse Berufe, wie z.B. Ingenieure, Techniker und Gesundheitsberufe im Personal-Alltag angekommen ist, breitet sich nun dieses Phänomen wie eine Epidemie über praktisch alle Berufsgruppen und Branchen aus.

 

Daraus ergibt sich schon heute eine der grössten Herausforderungen für die Arbeitgeber: Sie müssen über genügend richtig qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen und den eigenen Nachwuchs langfristig im Unternehmen halten. Gerade die Generationen Y und Z, Menschen mit 90er und 2000er Jahrgängen, haben andere Ansprüche an den Arbeitgeber als frühere Generationen.

 

Existiert der offene Arbeitsmarkt - zumindest für Fachkräfte - bald praktisch nicht mehr, setzen wir auf einen überlebenswichtigen Fokus: das Potenzial der bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so lange wie möglich fördern und ausschöpfen.

 

Dies gelingt nur einem wahrhaft attraktiven Arbeitgeber. Damit meinen wir nicht diejenigen, welche gegen aussen attraktiv erscheinen, sondern Arbeitgeber, welche intern tagtäglich Mitarbeiter-Attraktivität leben.

 

Wahrhafte Attraktivität entsteht nur durch einen Wertewandel: Sklaven sind zwar billig und einfach zu führen, jedoch betrachten Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Kunden mit entsprechenden Bedürfnissen. Nehmen Sie diese ernst und gehen Sie auf die Bedürfnisse ein.

 

Hier setzen wir an: wir unterstützen Sie, dass dieser Wertewandel konsequent in Ihrer Organisationsstruktur, Personalpolitik, Unternehmens- und Führungskultur umgesetzt wird. Zum Einstieg setzen wir den selber entwickelten HR-Stresstest ein. Als Ergebnis erhalten Sie intrinsisch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (hohe Produktivität und Qualität), eine tiefe Fluktuation (hohe Kostenreduktion) und dann doch noch die eine oder andere externe Fachkraft (Wahrhafte Arbeitgeber-Attraktivität).

 

«Wenn der Mitarbeiter vom Sklaven zum Kunden wird, dann reden wir nicht einfach darüber, die Hierarchien abzuschaffen, sondern wir schaffen jenen Stil von schlechtem Leadership ab, der an Verkehrsplanung der fünfziger Jahre erinnert: unterirdisch, schlecht beleuchtet und sorgt für Angstkultur. Kein Wunder, nennt man das Unterführung.» (Zitat Etrit Hasler, Slam-Poet)

Mehr dazu finden Sie hier: http://jobs.nzz.ch/news/20/hr-themen/artikel/225/der-arbeitsmarkt-existiert-nicht-mehr


HR FIRST-Network / NZZ



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